Ambulante Pflege und Hauswirtschaft > 5. Fragen & Antworten

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Ich möchte mich bei Ihnen beraten lassen, was kostet das?

Eine Beratung bei uns ist selbstverständlich kostenfrei.

Muss ich die Hilfe/Leistungen täglich in Anspruch nehmen?

Nein, es ist möglich, die Leistungen wöchentlich oder monatlich in Anspruch zu nehmen. Auch die Inanspruchnahme bei Bedarf ist natürlich möglich, hierbei sollten die Einsätze rechtzeitig zur Planung abgesprochen werden.

Kommt immer der gleiche Mitarbeiter bzw. die gleiche Mitarbeiterin zu mir?

Da wir nach dem Prinzip der Bezugspflege tätig sind, versuchen wir so kontinuierlich wie nur möglich, unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einzusetzen; aber durch Krankheit, Urlaub und freie Wochenenden / Feiertage ist es leider nicht zu vermeiden, mind. einen weiteren Mitarbeiter / eine weitere Mitarbeiterin in die Pflege einzubeziehen. Sie können aber sicher sein, dass wir auf Kontinuität sehr großen Wert legen.

Kann ich davon ausgehen, dass der Einsatz immer zur selben Zeit stattfindet, und kann ich diese Zeit bestimmen?

Bei dem Erstgespräch - wenn Sie sich für unseren Pflegedienst entschieden haben sollten - werden der Leistungsumfang und die Einsatzzeit mit Ihnen abgesprochen. Diese wird von uns auch eingehalten.
Sicherlich kann es, bedingt durch den Straßenverkehr oder durch Vorkommnisse beim Kunden, der vor Ihnen besucht wurde, mal zu spürbaren (über 15 min.) Zeitverschiebungen kommen. In einem solchen Fall würden Sie aber von uns benachrichtigt werden.

Was ist ein Pflegeberatungsbesuch? 

Wenn ausschließlich Pflegegeld bezogen wird, ist der Pflegeberatungsbesuch von den Pflegekassen vorgeschrieben und wird von diesen auch bezahlt. Bei der Pflegestufe 1 und 2 muss dieser im halbjährlichen Abstand durchgeführt werden, bei der Plegestufe 3 alle drei Monate. Bei der Pflegestufe 0 können Sie im halbjährlichen Abstand einen Termin für diesen Beratungseinsatz bei einem Pflegedienst - z. B. bei uns - vereinbaren. Auch in diesem Fall bezahlt die Pflegekasse diese Beratung.
Ziel ist, zum einen die Qualität der häuslichen Pflege und zum anderen die Hilfestellung und Beratung für die Pflegeperson zu sichern. Weitere Informationen: Pflegegeld / Pflegeversicherung

Was passiert, wenn ich keinen Termin für einen Pflegeberatungsbesuch vereinbare?

Kommen Sie Ihrer Nachweispflicht nicht nach, oder erteilen Sie nicht Ihr Einverständnis zur Weitergabe der Mitteilung an die Pflegekasse, müssen Sie damit rechnen, dass das Pflegegeld gekürzt oder sogar - bei Wiederholung - ganz entzogen werden kann.

Was heißt "Verhinderungspflege / Ersatzpflege"?

Wenn Sie die Leistungen der Pflegeversicherung 6 Monate erhalten, sich für das Pflegegeld entschieden haben, und wegen Krankheit, Urlaub oder aus sonstigen Gründen Ihren Angehörigen bzw. Ihre Angehörige nicht pflegen können, haben Sie ein Anrecht auf Erstattung der Kosten für eine Ersatzpflege. Dies gilt für längstens 6 Wochen je Kalenderjahr. Von der Pflegekasse werden Ihnen hierfür 1.612 Euro zur Verfügung gestellt. Es können bis zu 50 % des nicht verbrauchten Leistungsbetrags für Kurzzeitpflege (806 Euro) zusätzlich für die Verhinderungspflege genutzt werden. Somit erhöht sich der zur Verfügung stehende Betrag auf 2.418 Euro. Auch die stundenweise Inanspruchnahme, z. B. wegen eines Behördenganges, Arztbesuches oder einer Feierlichkeit, ist möglich! Bei einer Inanspruchnahme unter 8 Stunden täglich, wird - in der Regel - das Pflegegeld nicht gekürzt. Bei einer tageweisen Inanspruchnahme wird die Hälfte des üblichen Pflegegeldes für diese Zeit weiter gezahlt.

Welche Qualifikationen haben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die bei Ihnen im Pflegedienst tätig sind?

Diese Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind in unserem Pflegedienst tätig:

  • zusatzqualifizierte Pflegedienstleitung
  • Qualitätsmanagerin
  • examinierte Krankenpfleger und Krankenpflegerinnen
  • staatlich anerkannte Heilerziehungspfleger und Heilerziehungspflegerinnen
  • für leichte pflegerische Tätigkeiten sowie für Betreungs- und Entlastungsleistungen werden auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und im Bundesfreiwilligendienst (BFD) eingesetzt

 


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